Deuksprüche.
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1 * 25 .
Wolle Alles, was dich im Innern beglückt und dich da mit dir einigt und wolle nichts, was nur nach Außen gilt, dann bist du für E.d' und Himmel gerüstet.
12 ( 5 .
Dtt-ß Du das Gute thust, ist nothwendig; wem es nützt, muß Dir gleich sein, und nützt es Dir selbst gar nicht oder am wenigsten, steigt der Werth des Guten um so höher, wie denn überhaupt schon das Gefühl der Nneigennützigkeit das Höchste ist, was der Mensch haben kann, das der Selbstaufopferung ausgenommen.
127 .
Wohl Mancher kann alles Edle mitfühlen, und doch, wenn cs gilt, edel zu sein, oermag er es nicht. Dies ist Zcugniß: der Geist, der im Herzen wohnt, ist edler als der'von Außen kommt; es beweis't: daß Gott den Menschen besser schuf, als er^stch zeigt; es beweis't: er trage die Erbsünde nicht in sich, sondern nehme sie auf, weil er das Truggebilde der Gelüste höher achtete, als den Gott in sich.
1 - 28 /
Daß wir von so Vielen im Leben scheiden müssen, erleichtert unö das Scheiden vom Leben, und wer im Tode seinen höchsten Verlust sieht, bekennt damit, daß er allzeit nur der Selbstsucht diente.
129 .
Was ist dem Menschen leichter und was ist feinem Herzen wohlthuender, als überall seiner Pflicht und jei- f nes Gottes eingedenk zu wandeln; bei jedem Wollen und Vollbringen sich zu fragen: ist es auch recht? bei jedem Frcudengenusse zu dem aufzuschauen, der ihn gab; bei jedem Leidensgcfühlc sich dessen zu trösten, der es über ihn verhängt.
13 ».
Glück auf Erden.
Nur da ist wahres Glück unter den Menschen zu finden, wo fromme treue Liebe die Pfade eb-

