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Morgen nicht heimgekommen sei, anhero zu vermuthen, daß selbiger Gemeiner verunglückt oder desertirt sei.
Von dieser Schreckensnachricht erfuhr natürlich die Rose vom Iesuiterhofe nichts.
4. -Kaintef.
Meister I 0 livet.
demselben Abend, an welchem der Grenadier Hubert Nothnagel und der Margnis von Breteuil-Saviguac iu den geheimuißvollen unterirdischen Gewölben des Jesui- terhofes verschwunden waren, hatte der Friseur Jolivet mit einigen Geschaftsgenossen, unter denen er als Ausländer natürlich das große Wort führte, — (eine Sitte, die sich bis seht in Österreich erhalten hat,) — einen Ausflug „auf den Spittelberg" gemacht.
Wenn der wienerische Leser über diesen Ausdruck etwa stichig werden und nicht begreifen sollte, wie man einen Spaziergang von kaum zehn Minuten in eine unmittelbar vor dem Stadt-Thore liegende Vorstadt einen Ausflug nennen kann, so erlauben wir uns die Einwendung, daß der echte Wiener auch jetzt noch den Spaziergang in die unmittelbar vor den Linien gelegenen Garten des Lerchen- feldes wie einen kleinen Ausflug behandelt; — und in damaliger Zeit vertrat der Spittelberg die Stelle des noch ganz unbedeutenden Lerchenfeldes und zeigte ein Bild des halb gemüthlichen, halb rohen Wiener Volkslebens, wie es das Lerchenfeld und der Prater der Jetztzeit kaum zu bieten im Stande sind.
Am Spittelberg reihte sich Wirthshaus an Wirthshaus. Billiger Wein, schlechtes Bier, Käse nnd Würste bildeten die Grundidee des dortigen Wohllebens, — doch wurden

