indem sie ihn erröthend bat, sein Vorhaben aufzugeben, und seinen Rang, sein Vermögen einer Person anzubieten, deren Lage mit der seknigen übereinstimmender, und die überhaupt seiner Wahl würdiger wäre. Aber der Graf unterbrach sie feurig in ihrer Rede, indem er sie versicherte, daß seine Wahl unwiderruflich, sein Herz auf immer gefesselt sey, und daß von ihrem jetzigen Ausspruche seine Glückseligkeit oder sein unvermedliches Elend abhangen würde.
Ungeachtet der Graf nicht aufhörte, sie aufs dringendste zu bitten, so wollte die schöne Julie dennoch keinen Entschluß fassen, ohne ihn vorher reiflich überlegt zu haben, und sie verlangte daher, ihr wenigstens so viel Zeit zur Antwort zu gönnen, bis sie über eine so wichtige Angelegenheit gehörig

