Alles gelang so gut ich es nur immer wünschen konnte.
Mein Herr war nun der einzige Erbe des Schlosses Hasselstein und der dazu gehörigen reichen Güter; er nahm die ungeheure Erbschaft ruhig in Besitz. Auch mein Vermögen wuchs jetzt rasch und beträchtlich an, wozu mir die gezwungene Freigebigkeit meines Herrn behülflkch war; denn ich wußte, daß er selbst das Gift für die arme Wittwe des Grafen Hasselstcin gemischt hatte; und er hielt sich außerdem noch zur Erkenntlichkeit gegen mich verpflichtet, da er in der Meinung stand, daß ich seinen Auftrag in Absicht des Kindes erfüllt hätte. Indessen wuchs zu meiner Beruhigung dieses Opfer der schändlichsten Habsucht immer mehr heran, und Jedermann hielt die Erbin von Hassel-

