203

meinen jetzigen Tod als die gerechte Strafe dafür an," fuhr er fort;aber versprechen Sie mir, daß ich Ihren Haß nicht mit ins Grab pehmen werde." Sie versprachen es ihm von ganzem Herzen, und als der Ster­bende sähe, daß sie höchst gerührt waren, und Thränen vergossen, rief er aus: Ach! ich verdiene so viel Mitleiden nicht! Wenn Sie wüßten! .. Herr Gutmann ... Ich war es . . . . der . . . ." das Wort er­starb ihm auf der Zunge; er ließ seinen Kopf allmahlig zurücksinken, und hauchte in den Armen des Pfarrers seinen letzten Athem aus.

Dieser Tod machte auf die ganze Ge­sellschaft den tiefsten Eindruck; man eilte jetzt, Rofamunden in eine der beiden Kutschen zu bringen, ließ einen Bedienten zur Bewachung der Leiche zurück, und kam bald darauf im

A