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Dünkirchen, schadlos zu halfen suchte?; so mußte doch auch Vieser nach dem Haager Lractate von 1717 größtentheils ruinirt werden und im aachner Frieden von 1748 wurde die Schleifung der Werke von Dünkirchen nochmals festgestellr. Allein Frankreich ließ nur solche Arbeit vornehmen, welche den Ort vielmehr befestigte, als von seinen Werken entblöste- Die Klagen Englands dauerten also bis >756, da endlich der Krieg ausbrach, Ln weichem Frankreich die Werke dieses Seeplatzes nur desto ansehnlicher machen ließ, al­lein in dem 1762 zu Fontainebleau mit Frankreich geschlossenen Frieden aber­mals die Schleifung derselben vÄspre- chen mußte. Während des 177& aufs neue ausgebrochenen Kriegs ward Dün­kirchen wieder so Mel möglich herge- stellr und im Frieden 1785 wurden alle Artikel, die im utrechrer Frieden in Ab­sicht auf Dünkirchen festgesetzt u. nach­her bestätigt worden waren, ausgeho­ben. 1784 wurde den Kauflemen freye Aus- und Einfuhr aller Waaren ver­sprochen und alle vorigen Privilegien erneuert, die Ludwig der xiv. in den Jahren -662 und 1720 dieser Stadt ertheilte. Man findet hier eine Gtadt- bidiiothek und viele Schnupftabacks- und Lederfabriken. Weil auch der beschwer­liche Eingang in den Hafen viele Schiff­brüche veranlasset hat; so sind seit 1774 durch verschiedentlich gefärbte Tonnen die Gegenden bezeichnet worden, wo die Schiffe ohne Gefahr glücklich em- laufen können.

Duysburg, f. Duisburg.

Duytz, f. Deutz.

Duyvdand, oder die Taudeninfel, in der Provinz Seeland, welche ; bis 6 Mei­len im Umkreise hat und von der In­sel Schvuwen durch einen großen Ka­nal (Dykwarer) abgesondert, auch ver­mittelst eines Dammes mit derselben wieder verknüpft wird. Sie har den Namen von den vielen Tauben,, wel­che sich ehedessen darauf aufgehalren haben.

Dwina, großer Fluß in Rußland, heißt auf russisch so viel, als der gedoppelte Strom, weil er 'aus der Vereinigung der beydeu Füffe Suchona und Iug, bey Ustiug in dem archangelgorodjschen Gouvernement« entsteht. Er theilt lich bey Archangel in 2 Anne und ergießt sich alsdann in das weiße Meer.

Dwina -Kreis, gehört zur archangelschen Provinz in Rußland. Die Hauptstadt darinn ist Rolmogori.

Dwina. Fluß, s Düna.

I>yarchia, s. Natur- ex.

Dyck, Herrsch«-; tm medernDistrikte von Cöln, aebdile einer Linie des fürstli­chen Hauses Salmreifferscheid, kam 18C2 an Frankreich mit iZ Meilen

Dyck East 6Zz

und 1000 Unterthanen. Außer einem Schloß begreift sie ein Dorf und viele zerstreut liegende Häuser und Höfe. Salmreifferscheid erhielt für seine Graf­schaft eine beständige Rente von 12000 Fl. auf Schönthal von Würremberg.

Dyckgrafen, oder -^eernraden, heißen die in Holland die Aufsicht über die Dei- che oder Dämme in einem gewissen Distrikt haben.

Dyhrenfurth, kleines schlesisches Städt­chen an der Oder, im Fürstenthum Breslau, war vor diesem ein Dorf, per- sig genannt, welches im i8ten Jahr­hunderte Stadtgerechtigkeit erhielt rmd jetzt der grast, ßernbergischen Familie gehört. Es ist da eine jüdische Buch- druckerey angelegt.

Dyie, Fluß, weicher in Brabant ent­springt, und sich 1 $)leile unterhalb Mecheln in die Ruppel ergießt, und mit derselben hernach in die Schelde fällt Davon führt den Namen

Dyle^ ein Departement des jetzigen arr Frankreich gekommenen Belgiens mit 589,789 Menschen.

Dymel, Fluß in Westvhalen, auf den hes­sischen und paderbornischen Grenzen, weicher in der Grafschaft Waldeck ent­springt und bey Carishafen in die We-

' ser fällt.

Dynai, kleine Insel in dem Königreiche Deean in Ostindien, nicht weit von der Stadt Goa, auf welcher vor die­sem ein berühmter Götzentempel stand, welchen die Portugiesen abgebrochen und zum Bau ihrer Stadl verwandt haben.

Dy starr, Flecken in der füdschsttländischen Grafschaft Fife, an dem Meerbusen Forth, der Stadt Edinburg fast gegen Über- Er hat das Recht Deputirte zum Parlamente zu senden und die umlie­gende Gegend, die viel Steinkohlen hat,

wird Dystarr-,Vlavr geNSNttt.

vvüinF. s. Eismärkte.

Dftefna, Stadt im russischen General- 'Gvuvernemente Pvlozk, amJusammen- fluffe der Dziesna und Dwina. Sie ist ziemlich groß und befestigt.

Dzwyna, f. Düna.

E ame, großer See in der Grafschaft Fermauagh. in der irländischen Pro­vinz Ulster, auf welchem viele kleine Inseln sind. Eigentlich sind es zwo Seen, die durch einen langen Kanal von 6 Meilen mit einander vereinigt werden-

Eaft-Angies, das Königreich der East-Ang-» les, s. Ostangeln. ,

Eait-Meath, Grafschaft ln der irländischen Pmvinz Leinster, die gegen Westen an Westmeath, gegen Norden an Cavarr und Lvuth, gegen Süden an Kildare ». Dublin, und gegen Osten an das Irlän­dische Meer gränzt. Sie ist sehr ftuchk- X s bar