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Suvernil-e. heißt eigentlich die Eröffnung. Sonst wird auch ein musikalifches Stück oder i'arriL, womit der Anfang zur fol­genden Musik oder Opera gemacht wird, also genannt.

Ouvidorias, heißen die Gerichte des Adels und der Prälaten in Portugal. Ouwciler, Herrschaft im Nassattischen mit 1041z Seelen und 84229 Gulden Ein­künften. _ ^

©uvcrkerk, Flecken auf der Insel Duyve- lund, in Seeland, ist das Stammhaus und Erdbearäbniß der Herren Luwerker- cke, welche von Ludwig, Herrn von Leck, einem natürlichen Sohne Moritzens, Prinzens von Oranien, herstammen. vvaid.i. o Wnjr-hee , volkreiche und ange­nehme Insel im Südmeer, gehört zu den i?Inseln, welche derWellumsegker Cook Sandwich «Inseln nannte und wo er 1779 in einem Streite mit den Insula­nern sein Leben verlohr.

Owe, Fluß bey Pünreberg im Holsteini­schen.

Owen, Auwerr, kleine Stadt im Amte Kirchheim, im Herzogthum Würtcmberg. o^inen, s. Rügen.

Owcu«, Distrikt und Stadt am Flusse Nv- rin, in der Wonwedschaft Kivw, welche 179z von den Nüssen wegzeno-umen ist. Opsenfuot, s. Ochsenfnvt.

Oxtorü, Grafschaft in England, die gegen Osten an Buckingham, gegen Süden an Bark, gegen Westen an Gloeester u gegen Norden an Warwick und Nerrhampron grenzt. Sie ist eine der angenehmsten und fruchtbarsten Provinzen von Eng­land. Die Hauptstadt Oxford, an dem Ausflüsse der Cherwel in die Tbemse, ist mittelmäßig «roß, aber wohlgebaut und volkreich. Sie hat iz Pfarrkirchen. darunter die Marienkirche die schönste ist und zur Umsersirätskir-' che gebraucht wird. Die Universität hat -O Collegia, wo Lehrer, Lernende und Universirärsverwandte bevsammen woh­nen. Die Universitätsbibliothek, diesen ihrem Stifter Dodtezana heißt, enthält vortreffliche Manuskripte und mehr alte, als neue Bücher, wovon die in der un­tersten Reihe an Ketten gelegt sind. Ue- ber dieser Bibliothekfindet man erneGe- mäldegaUerie, ein Münzkabrnet, einen Theil der berühmten Marmoruin Oxoni- enhum und die Anatvmiekaminer. Das weitläufige Hiearrum 8ckeldor>ianum ist weder durch Pferier, noch Gewölbe un- terstünt. Darin stand ehemals eine be­rühmte Druckcren, ehe die Clarendoni- sche errichtet wurde. Die Arundelischen Marmor, die sonst um dieses Theater herumsiunden, sind nun in einem philo,0-

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russische Bibliothek sieht in einem rrächti- ge« Gebäude. Unbedeutend ist das .Uu-

itfum Afhmoliamun und der botanische Garten an der Cherwel. Die Stadt schickt 2 und die Universität auch 2 De- putirte zum Parlament.

Oxford, Stadt in der Grafschaft Philadel- vhia ur Pensylvanierr.

Oxhöfr , s. Handl. - Lex.

Oye, kleine Insei auf dem Meere von Gss- cogne, an der östlichen Küste derInselRe.

0 / 5 -, Fluß in Frankreich, der auf den Grenzen von Hennegau entspringt und sich unterhalb Boirtoise, in dieSeineer- gießr- Im Jahre l7ZZharmairai!geftil- gen einen Kanal r» graben, wodurch die­ser Fluß mir der Somme vereinige! wird.

Ol aar, reichsfürstliche und gräfliche Fami-

^ iie in Oesterreich, welche vom Kaiser Rudolph H. das Erb.vostmeißeramkiri den kaiserl- Erblrnden erhallen hat. Diese Würde bekleidete der älteste dieses Ge­schlechts. DiesesOberpostamt hatte Kai­ser Carl vi. ,720 her HoffaMmer einver- teibt und der Grafvon Paar erhielt daiür eine Summe Geldes, so daß dieDirektion des Postwejens bey dem gräfl. pa-mschen Geschlechce bleiben, die Einkünfte aber die kaiserl. Hofkaulmer ziehen sollte. Im 1 .1769 wurde dieses Haus in den Reichs- fürsrer-stand erhoben.

pabst, ist das Oberhaupt der römischka- lhelischen Kirche, welches Ihro päbstliche Hejiigkeit, wie auch der heilige Vater tnulirr wird. Seine Residenz ist seit et­lichen 1 00 Jahren beständig in Rom ge­wesen ; er wird in der katholischen Kir­che als oberster Bischof der Kirche und Christi Statthalter aufErden betrachret. Dessen Aucteriräraber verwerfen d;e pro­testantischen Religionsverwandten und ein Theii der griechischen Küche. Die Wahl eines Padsts geschah ehedem dura) die Cierisey und das römische Volk, jesi dem Uten Jahrhunderte aber lediglich durch die Kardinale in dem verschlossenen Conclave, entweder durch Eingebung, oder Compromiß, oder am meisten durch das Srrutilüum und Acceß. Wenn lidf zum wenigsten zwey Dr,«heile für einen vereinigt haben; so gehen z Kardinale zu dem Erwählten und fragen ihn, «0 er die Wahl annehme. Bejahet er es ; so fragt man ihn, welchen Namen er al» Pabst führen wolle, den er nun nach jer- nem Gefallen bestimmt. Darum wird ihm der päbstiiche Ornat angelegt uns er auf einen vor dem Altäre der lytuu- scher» Kapelle stehenden Stuhl Mem, >.» denn die Kardinale ihm^ven rechten ssu» und die rechte Hand küssen, welo es ne /^clorariou heißt. Unterdessen verküiüigt ein Kardinal dem Volke fir» der Gallene der Pcterskirche die Wahl und den Na­men des neuen Pabstes. Der Padjrwrrr darauf auf einem Tragsessel -ms dem Va­tikan in die Pererskikche getragen^ way*