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Palma, Grafschaft am Flusse Guadalquivir, in Andalusien, in Spanien.

Palma, U Golfo di Palma, Meerbusen zwi­schen der südlichen Küste von Sardinien und der kleinen Insel St. Antiochr. Palma, eine von den canarischen Inseln auf dem atlantischen Meere, daraufdie Spa­nier viele Colonicn haben, darunter St. Crux de la Palma die vornehmste ist. Sie hat einen feuerspeienden Berg mnd ist auch wegen des vortrcflichen Palmensects berühmt. ,

Palma, s. Majorca.

Palmanova, Grenzfestung im venetiani- schen Friaul.

Palma di 80I0, Hafen imKönigreiche Sar­dinien.

kairnaria. kleine Insel auf der östlichen Küste des genuesischen Meers, bey dem Eingänge des Golfo di Spezzia, nahe bey -Porto Venere, davon es nur durch eine schmale Meerenge abgesondert wird; hat schone Weiden,

Paimaruola, oder Paimajuola, kleine Insel

auf dem toscanischen Meere, nicht weit von der Insel Ponza, gegen die Küste von Neapel.

Palmas, Capo de Palmas, großes Vorge­birge in Guinea in Afrika. Ein andres großes Vorgebirge aleiches Namens fin­det man an der Küste des Königreichs Orixa, in der Halbinsel von Indien, dis- seit des Ganges.

Palmas, Ciudad de las Palmas, Hauptstadt nebst einem Hafen auf der Insel Cana- ria. Sie gehört den Spaniern, ist groß, und hieß vor diesem Canaria. Ob schon hür die Audiencia, oder das oberste Tri- . bunal, über alle kanarische Inseln, nebst dem Inquisitionsgerichte, seinen Sitz hat: so residiren doch der Gouverneur und der Bischof, welcher letztere unter dem Bischöfe von Sevilla steht, auf der Insel Teneriffa.

Puimeia, Stadt an einem Berge, auf des­sen Gipfel ein Schloß ist, in der portu­giesischen Provinz Estremadura, paimenrnsel, eine mit der maldivifchen Kokospalme fast ganz bedeckte und daher so benannte Insel im indischen Oceane von Afrika.

Palmoia, f. Pathmos.

Palmyra, die Trümmern dieser ehemals berühmten Stadt, jetzt Tadmor genannt, im wüsten Arabien.

paio, Dorf am Ausgange eines rauhen Ge­birges in Italien, inrHerzogthumeSpo- - letö, wo eine von der Natur gebildete Grotte zu sehen ist.

Paiomera, kleine Stadt auf der Insel Ma­jorca , am mittelländischen Meere.

Palos de Moguer, Stadt in Andalusien, nicht weit von dem Einflüße dss Fusses Tinto. Der Hasen ist berühmt, weil Christoph CKumbus 1492 aus demselben ausgelau­fen ist, als er die neue Weit, das ist, Ame­rika, entdeckte.

Paios, Cap dePaios, Vorgebirge im König­reiche Murcia in Spanien.

Patota, Fluß in Litauen, in der Woywod- schaft Polocz, entspringt aus eurem klei­nen See und ergießt sich bey Polocz in die Düna.

palörsa, Flecken in der saroscherGespann- schaft in Ungarn, an der Grenze von Ga-. Wen.

paistta, Marktflecken in der wesprimer Gespannschaft in Niederungarn. an dem Fuße des Bakonerwaldes, wo sowohl die Römisch-katholischen, als EvangelMu- therischen und Reformirten Kirchen haben.

Paius, Sumpf oder morastiger See.

Palus Maeetis, s. Zabache.

Palziy, s. Ray.

pamburg, Kloster der regulirten Chorher­ren St. Augustint, welchem zugleich ein Archidraeonat einverieibt ist, in Ober­bayern, Rentamts Burghausen, am Flusse Alza.

Pameie, nahe bey Nrnove, in Flandern, war eine von den 14 ältesten Baronie» des Landes; es ist jetzt französisch. Pamfili, berühmtes Geschlecht zu Rom, wor­aus Papst Innocentius X. der von 1644 bis 165; den päpstlichen Stuhl besessen hat, entsprossen war und aus welchem die Fürsten von Carpinetti und Meldola herstammen. Nunmehr find die fideicom- mißarischen Güter auf das Haus Doria, seit 1760 gekommen.

Pamiers, Stadt am Flusse Ariege, in der Grafschaft Foir, nebst dem Schlosse Fre- delet und ehemals mit einem unter den Erzbischof zu Toulouse gehörigen Erz- bisthume. Es ist da auch ein gutes Bad. -

Pampelona Pampluna, HaUPtstäot

Königreichs Navarra, am Flusse Arga, in einem fruchtbaren Thale und mit spitzi­gen Hügeln umgeben, welches von Na­tur zu ihrer Befestigung, vieles beiträgt. Sie ist groß, reich und eine der besten spanischen Grenzfestungen gegen Frank­reich. Sie hat zwo feste Cttadellen, ei­ne außerhalb der Stadt mit 5 Bastionen, die mit einem Graben und einem großen Moraste umgeben ist, die andere aber in­nerhalb der Stadt. Der dasige Bischof weicher 25000 Dueaten Einkünfte hat, steht unter dem Erzbischöfe von Buraos.

Es ist auch seit 1608 eine Universität daselbst. In dieser Stadt ist der Drce- roi, das Conseil souverain und die Re­chenkammer der Provinz. Ignatius Loyo­la, der Stifter des Iesuiterordens, ist hier bey der Belagerung von 15-0 w sehr blessirt worden, daß er keine weitem Kriegsdienste mehr ihun konnte.

Pamphlet:, heißt im Englischen ein fliegen des Blatt, kleine Schrift, beionders po­litische Gegenstände betreffend.,

Pamplona, kieiue Stadt in Terra firma im Königreiche Neugrenada, in Südamerika.