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ihn dem Helm vom Haupte, das von Blut über- strömt unkenntlich geworden war. Als man das Blut wegwischte, da riefen zehn Stimmen zugleich:
„Gunold Tatzmannsdorfer!"
Er war es wirklich, des Herzogs wüthendster Gegner, der verlassen von dem Volke. für das er so viel gethan hatte, wenigstens seine Liebe zum Vaterlande dadurch bewiesen hatte. daß er gegen des Vaterlands Feinde mannhaft kampsend, im Gewühl der Schlacht einen ehrlichen Reitertod gesucht und gefunden hatte.
9. Kapitel.
Die H e i m k e h r.
Die Stadt Wien bereitete sich vor, den heimkehrenden Sieger über die Mongolen festlich zu empfangen. Wohl war bereits die Kunde von des Herzogs versöhnlicher Stimmung nach Wien gelangt, — allein da man Friedrichs Jähzorn und seine Härte in gewissen Fällen nur zu gut kennen gelernt hatte, so mochte man immerhin glauben, es könnten ihn in einer schlimmen Aufwallung die gefaßten guten Vorsätze wieder reuen und er die Wiener für geübten Verrath und Aufruhr so züchtigen, wie sie es verdient hatten. War darum in der Stadt große Angst und banges Erwarten der Dinge. die da kommen sollten. Das Volk trieb sich in den Gassen herum, Jeder wußte etwas zu erzählen, und Jeder wußte das, was er erzählte, von Einem, der's

