9 Elihu fernere Rede. Das Buch Hiob. Cap. 34. 555 ; 17. Sollte einer darum das Recht z recht, zwingen, daß erz haſſet? und daß du g ch wills gerne hören. ſtolz biſt, ſollteſt pu darum den Ge­35. Haſt du aber nichts, fo höre mir rechten verdammen?

U: Und ſchweige, ich will dich die 13. Sollte einer zum Koͤnige ſagen: Weisheit lehren.... f und zu den Sr

| en: Ihr Gottloſen?. ! Das za. Gapitel. 19. Der doch* nicht anſtehet bie Per­Glihn ſchilt die Reden Hiobs, und fon der Fürſten, und ken net ben Herr­faͤhret fort, GOttes Gerechtigkeit zu lichen nicht mehr, denn den Armen; vertheidigen. denn ſie ſind alle feiner Hände Werk.

1. ãnd Ellhn antwortete, und ſyrach:; 5 Moſ. 10, 15. 2. Höͤret, ihr Weiſen, meine 20. Plözlich muͤſſen die kente ſterben, Rede; und ihr Verſtaͤndigen, merket und zu Mitternacht* erſchrecken und auf mich. vergehen, die Maͤchtigen werden kraft­3. Denn das Ohr prüfet die Rede, los weggeno nmen.* 2 Moſ. 12, 29.

und der Mund ſchmecket bie Speiſe 21. ſeine Augen ſehen auf

4. Laffet uns ein Urtheil erwaͤhlen, eines jeglich ege, und er ſchauet daß wir erkennen unter uns, was alle ihre Gange.; gut fen. 22. Es* i keine Finſterniß noch 5. Denn Hiob hat geſagt: Ich bin ge⸗Dunkel, ſich da moͤchten verbergen recht, und Gott wegert mir mein Recht; die nebelthaͤter.*Pf. 39, 1. 4.

5. Ich muß luͤgen, ob ich wohl Recht 25. Denn es wird niemand geſtat­m habe: und bin gequaͤlet von meinen tet, baß er mit GYtt rechte. Pfeilen, oh ich wohl nichts verſchul⸗ 24. Er bringet der Stolzen viel um,

det habe.*c. 6, 3. die nicht zu zählen find; und ſtellet , Mer iſt ein ſolcher wie Hiob, der andere an ihre Statt.* Luc. 1. 51. da Spötteren trinket wie Waſſer? 25. Darum, daß er kennet ihre Wer­S. Und auf dem Wege aehet mit den le, und*Fehret ſie um des Nachts daß ale Uebelthaͤtern, und wandelt mit den ſie zerſchlagen werden. Dan; 5, 39. n für gottloſen Leuten. 6. 16, 4, 26. Er, wirft die Gottlofen über eiz halt? O. Denn er hat geſagt: Wenn je⸗nen Haufen, da mans gerne ſiehet: mand ſchon fromm if, fo gilt er doch 27. Darum, daß ſie von ihm wegge­ann nichts bey GOtt,.. wichen ſind, und verſtunden ſeiner 10. Darum höͤret mir zu, ihr weiſen Wege keinen: Leute, es fen ferne, daß GYtt ſellte 25. Daß das Schreyen der Armen ungottlich handeln, und der Allmaͤch⸗ mußte vor ihn kommen, und er das tige ungerecht;*. 8, 3. Schrenen der Elen den hörete, Pſ. 9, 13. 11. Sondern er vergilt dem Men⸗ 29. Wenn er Friede giebt, wer will ſchen, darnach er berdienet hat; und, verdammen? hund wenn er das Antlitz

trift einen jeglichen nach feinemShun, verbirget, wer will ihn ſchauen unter

den Völkern und Leuten.

P]./

12. Ohne Zweifel GOtt verdammet 30. Und laͤſſet über fie regieren ei­

niemand mit Unrecht, und der All- nen Heuchler, das Volk zu drängen.

machtige beuget das Recht nicht. 31. Ich muß für GOtt reden, und 15. das auf Erden iſt, ver⸗ kannz nieht laſſen.

Und wer* hat den anzen. 32. Hab ichs nicht troffen, fo lehre Erdboden geſetzt. 38, 4. du michs heſſer: habe ich unrecht ge­14. So er fichs würde unter winden, handelt,* ich wills nicht mehr thun. ſo würde er aller Geiſt und Odem zu*c. 39, 35.

ſich* ſammeln: P. 104,29.| 33. Man wartet der Antwort von 15. Alles Fleiſch würde mit einan⸗ dir; denn du verwirfſt alles: und hu er vergehen, und der Menſch wür⸗ haſt angefangen, und nicht ich. Weiſ­

emieder zu zſche werden.*1 Mor 2. feft du nun was, ſo fage an.. 16. Saft du nun Verſtgnd, ſo höre 34. Meiſe Leute laſfe ich mir ſagen, des; und merke auf die Stimme mei und cin weiſer Mann gehorchet mir. ner Rede.. Mm 35.