Evangelium

Cap. 4. 5 .

rcs Sohn, so laß dich hinab; denn mir nach, ich will euch zu Men

es stehet geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl thun, und sie

schenfischern machen.

20. Bald verliessen sie ihre Netze,

werden dich auf d§n Handen tragen, und folgeren ihm nach. auf daß du deinen Fuß nicht cm ei- 21. Und da er von bannen fürbaß neu Stein stossest. *Ps. 91, 11.'gieng, sahe er zween andereBrüder, 7 . Da sprach JEsus zu ihm: Wie-Jacobum, den Sohn Aabedai, undIo

kerum stehet auch geschrieben: Du

* sollt GÖtt, deinen HErrn, nicht versuchen. * 5 Mos. 6,16.

8 . Wiederum führete ihn derLeufel mit sich auf einen sehr hohen Berg, und zeigete ihm alle Reiche der Welt, und ihre Herrlichkeit.

9. Und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, so du niederfal­lest, und mich anbetest.

in. Da sprach JEsus zu ihm: Hebe dich weg von mir, Satan; denn es ste­het geschrieben: * Du sollt anbeten GOTT, deinen HERRN, und ihm allein dienen. * 8 Mos. 6 , 13.

11. Da verließ ihn der Teufel, und siehe, da traten die Engel zu ihm, und

* dieneten ihm.^ * Ebr. 1, 14.

12. Da nun "JEsus hörete, daß Johannes überantwortet war, zog er in das Galilaische Land:

1 3 . Und verließ die Stadt Nazareth, kam und woknete zu Capernarm, die da liegt am Meer, an den Grenzen Ia- bulon und Nephthalim.

14. Auf daß erfüllet würde, das da gesagt ist durch den Propheten Jesa- jam, der da*spricht: *Esaj. 9,1 seq.

15. Das Land Fabulon, und das Land Nephthalim, am Wege des Meers, jenseit des Jordans, und die heidnische Galilaa:

i 6 .*DasVolk, das inFinsternißsaß, hat ein großes Licht gesehen, und die da saßen amOrt und Schatten des To­des, denen ist ein Licht aufgegangen. * Luc. 1, 79 .

17 . Von der Feit an fing JEsus an zu predigen,,und zu sagen: Thut Busse, das Himmelreich ist nahe herbey kommen.

(Evangel. am Taae St. Andrea.) iL.Ysls^nun JEsus an dem Gali- ^ laischen Meer gieng, sahe er zween Bruder, Simon, der da heis- set Petrus, und Andream, seinen Bruder: die würfen ihre Netze inF Meer, denn sie waren Fischer. 7 19. Und er sprach zu ihnen: Folget

hannem, seinen Bruder, im Schiff, mit ihrem Vater Zebodao, daß sie ihre Netze flickten; und er rief ihnen.

22 . Bald verliessen siedeis Schiff und ihren Vater, und folgeten ihm nach.^

23 . Und JEsus gieng umher im gan­zen Galilaischen Lande, lehrete in ih- renSchulen^und predigte dasEvange- lium von dem Reich, und heilete aller­ley Seuche und Krankheit im Volk.

24. Und seinGerücht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie* brachten zu ihm allerley Kranke, mit mancher­ley Seuchen und Huaal behaftet, die Besessenen, die Mondsüchtigen, und die Gichtbrüchigen: und er machte sie alle gesund. * Marc. 6 , 53 .

25. Und esfolgeteihm nach vielVolks aus Galilaa, aus den zchcn Städten, vonJerusalem, aus dem jüdischenLan- de, und von jenseit des Jordans.

Das 5. Capitel.

Christi Bergpredigt von der Cbnsien Seligkeit, und Verstand des Geseues. (Evang. am 3 . Sonnt, nach Trinit.) i.c 7 >a er aber dasVolk sabe, gieng ^ er auf einen Berg, und satzte sich, und seine Jünger traten zu ihin.

2. Und er that seinen Mund auf, leb- rete sie *und sprach: *Esaj. 57 , i 5 .

3 . Selig * sind, die da geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihr.

* Ps. 37 ,. 11.

4. Selig sind, * die da Leideiragen; denn sie sotten getröstet werden.

* Es. 126, 5 . Esaj. 61«, 2.

5 . Selig sind die Sanftmüthigen; denn sie werden*das Erdreich besitzen.

* Ps. 25 , 13 . Esaj. 60, 2t.

6 . Selig sind, die da hungert unk dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

7 . Selig'sinddie*Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit er­langen. Sprüchw. 2t, 21.

6 . Selig sind, * die reines Herzens sind; denn sie werden GOtt schauen. Ps. 51 , 12 .

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