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Die Offenbarung

Cap. 1 ,

HErr, Da er dem Volk aus Egypten half, zum andern mal brachte er um die da nicht glaubeten.

6. Auch die Engel, die ihr Fürsten thum nicht behielten, sondern verlies­sen ihre Behausung, hat er behalten zum Gericht deS grossen Tages, mit ewigen Banden in Finsterniß.

7. Wie auch Sodoma und Gomor- ra, u. die umliegende Städte, die glei­cher Weise wie diese ausgehuret ha den,und nach einem andern Fleisch ge­gangen sind, zum Exempel gcsetzet sind und leiden des ewigen Feuers Pein.

6. Dessclbigen gleichen sind auch diese Träumer, die das Fleisch befle- ckcnv die Herrschaften aber verachten, und die Majestäten lästern.

o. Michael aber, der Erzengel, da er mit dem Teufel zankete, und mit ihm redete über dem Leichnam Mose,durfte er dasUrtheil der Lästerung nicht fälle, sondern sprach: Der HErr strafe dich.

10. Diese aber lästern, da sie nichts davon wissen; was sie aber natürlich erkennen, darinnen verderben sie, wie die unvernünftigen Thiere.

11. Wehe ihnen: denn sie gehen den Weg * Cains, und faHcit in den Irr- Ihum des Balaams, um Geniessens .willen, und kommen um in dem Auf­ruhr Kora. * i Mvs. 4, 8. rc.

12. DDe Unfläther prassen von eu­er« Allmofen ohne Scheu, weiden sich selbst: sie sind Wolken ohne Wasser, von dem Winde umgetrieben; kahle unfruchtbare Bäume, zweymal er- storben, und ausgewurzelt;

13. Wilde Wellen des Meers, die ihre eigene Schandeausschäumen; r'r rige Sterne, welchen behalten ist das Dunkel der Finsterniß in Ewigkeit.

ist. Es bat aber auch von solchen geweissaget * Enoch, der siebente von Adam, und gesprochen; Siehe, der HErr kommt mit viel tausend Hei­ligen; * i Mos. 5, 18. 21.

i5. Gericht zu halten über alle, und zu strafen alle ihre Gottlosen, um alle Werke ihres gottlosen Wai dels, da­mit sie gottlos gewesen sind; und um alle das Harte, das die gottlosen Sün­der wider ihn geredet haben.

. 16. Diese murmeln und klagen im­merdar, die nach ihren Lüsten wan­dern, und ihr Mund redet stolze Wor­te, und achten das Ansehen der Pcr- son um Nutzens willen.

17. Ihraber, meine Lieben, erin­nert euch der Worte, die zuvor gesagt! sind von den Aposteln unsers HErrn IEsu Christi:

18. Da sie euch sageten, daß zu der letzten Zeit werden Svhtter seyn, die nach ihren eigenen Lüsten des gvttlo- en Wesens wandeln.

19. Diese sind, *die da Rotten ma­chen, Fleischliche, die da keinen Geiß haben. *Sprüchw. 18, i.

20. Ihr aber, meine Lieben, er­bauet euch auf euern allerheiligsten Glauben, durch bett heiligen Geiß, und betet,

' 21. Und behaltet euch in der Liebe GOttcs: und* wartet aufdie Barm­herzigkeit unsers HErrn IEsu Chri­sti, zum ewigen Leben.

* i Cor. i, 7.

22. Und haltet diesen Unterschied, daß ihr euch Etlicher erbarmet;

23. Etliche aber mit Furcht *sclig machet, und rücket sie aus dem Feuer, und hasset den ch befleckten Rock des Fleisches. *Amosst, n. Zach.3,2.

f Ejaj. 64, 6.

24. Dem aber, der euch kann behü­ten ohne Fehler, und stellen vor das Angesicht seiner Herrlichkeit unsträf­lich mit Freuden;

25. Dem GOtt, *der allein weife ist, unserm Heilande, sey Ebreund Majestät, und Gewalt, und Macht, nun und zu aller Ewigkeit. Amen.

*Röm. 16, 25. 27.

Ende der Epistel St. Judo.

Die Offenbarung St.

Das 1. C a v i tel.

Geheimniß (der sieben Leuchterund Sterns vom Reich Christi. i. t2>ics ist die Offenbarung IEsu Christi, die ihm GOtt gege-

Hobannis, des Theologen.

ben hat , seinen Knechten zu zeigen,

was in der Kurze geschehen soll: uno

hat sie gedeutet, und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Jo­hannes:

2. Der bezeuget hat das Wort GOt-

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