Etwa- für Kranke.
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XXII. Et.was für Kranke.
1. Aepfel-MuS. ES werden gute Aepfel abgeschält, die Putzen herauSgefchnitteu und die Aepfel klein zerschnitten; man thut sie mit einem Stückchen Butter meine Kachel, gießt etliche Eßlöffel voll Wasser daran, und laßt sie weich kochen; dann verrührt man sie so fein als möglich, thut Zucker und nur sehr wenig Zimmt und Zitronenschale darein, und wenn eS der Kranke erleiden mag, kann auch ein wenig Wein dazu genommen werden; dann läßt man es recht einkochen.
2 . Brod-Suppe. Man reibt ein Semmelbrod oder schneidet dasselbe zu Schnitten, verkocht diese mit nicht allzustarker Fleischbrühe, treibt sie dann durch ein Haar-
!' ßeb, thut sie in ein Geschirr, legt ein Stückchen Butter ] darein , füllt die Suppe mit Fleischbrühe auf, damit sie | nicht zu dick wird, und läßt cö auf Kohlen noch einmal aufkochen ; dann nimmt man von der Suppe, rührt das Gelbe von 1 Ei darein, und giebt dem Kranken davon.
3. Englischer Thee. Auf 1 Schoppen Wasser nimmt man so viel Tbeebout, als man in zwei Fingern ballen kann, macht das Wasser siedend, gießt eS an den Tbee, und wenn er eine Zeit gestanden hat, so gießt n>an % TrinkgläSchen voll guten alten Wein darein. So Siebt man es den Kranken, wenn eS die Krankheit leiden mg, für Durst zu trinken.
Gersten-Schleim. Man thüt nach Gutfinden recht feine Ulmer- oder Rollgerste in einen Hafen, thut üoen Kaffelöffel voll feines Mehl dazu, und legt ein Stückchen Butter darein; dann rührt man kochendes Wasser daran, und läßt die Gerste 2 bis 3 Stunden

