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Große Ungemachlichkeiten auf der Fusel Cajenne.

Cajenne oder Französisches Guiana ist ein-zu Frankreich gehörige Insei in Südamerika am Mar del ' Nort. Die dasige Luft ist sehr ungesund, und un­geachtet der vielen angenehmen und fruchtbaren Gegen­den auf dieser Insel, ist doch der Aufenthalt fär einen Europäer daselbst höchst unbehaglich. Louis Ange Ditou, welcher im I. 1797 nach Cajenne deporttrt worden ist, gab die Beschreibung dieses Landes in sei­ner Voyage a Cajenne, tm I. 1805 in Paris her­aus. Dieses Land von Cajenne, wenn alle Uebelsich barin auf jeden Tag concentrirten, wie bey dem armen Pitou, wäre für den ankommenden Fremdling eine Hölle. In der That entrinnen ober diesen Uebeln we­nige Europäer.

Pitou hatte eines Mittags mit einigen seiner Schicksalsgenossen bey einem alten Pflanzer in Kuru^ gespeist. Indem derColonistdieUrfachen vom Unter­gang« der ersten Niederlassung im I. ,76z schilderte, «mpfenid Pitou ein heftiges Jucken am Fuße. So- glelch rief man eine Negevinn herbey, welche ihm mit scharfer Nadel daS Fletsch am Fuße aufritzte, daselbst eine Orffnung von der Größe einer Linse machte, ein weißes Säckchen daraus hervorzog, und ein kleines Jnsect bemerkbar machte, welches seine Wohnung zwischen Haut und Fleisch angelegt hakte. Der Sack war voll kleiner Eyer, die mit bloßen Augen kaum ge­sehen werden konnten. Die Wunde war beträchtlich