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aufbörlich Gebethe her. Nachdem eramMaraivon Neuem gebethet, und Sprüche-hergesagthat, sprengt er ein wenig Wasser nach dem Leichname hrn. Diese Feyerlichkeit wird mehrmätzls Wiederhohlt, und der Leichnam jedes Mahl aufgehoben und einige Schritte weit zurück^e-tragen. Unter'desten hat man unweit des Marai ein kleines Gehege mit einem Tupapau, d, h. einer Art von offenem Schuppen errichtet, welcher auf 6 bis 7 Schuh hohem Pflaster ruht, verfertigt, und unter diesen stellt Man den Körper sammt der Bahre hin, wo er bleibt, bis "ras Fleisch von den Knochen abgefault ist. Während der Verwesungszeit bringen die Anverwandten öfter Fleisch, Früchte u. s. w. da» hin. Ueberdem wird die Grabstelle mit Zeugen und Kokosblättern verziert. Rings umher werden auch einige Casuartne-Bäume gepflanzt. Die weiblichen Anverwandten geben ihr Beyleid dadurch zu erkennen, daß sie sich mit einem Haifischzahne blutig ritzen. Ei­nige Tage nachher zieht einer der nächsten Anvrrwand- ten einen kostbaren Trauerhabit ag, und nimmt in eine Hand die Klapper, welche aus zwey großen Perlmut­ter - Schalen besteht, in die andere aber den Stab mit Haifischzähnen geziert. In diesem Aufzuge geht er in feyerlicher Prozession durch einenweiten Umweg vom Hause des Verstorbenen bis an dessen Grabstätte hin. Vor ihm treten zwey oder mehrere Leute her, di-e fast gänzlich nackt und über den ganzen Lcib schwarz be- mahlt sind. Diese heißen Ninreva, und stellen Per­sonen vor, die aus Bekrübniß wahnsinnig sind. Soll­te der Mann im Traucrkleide unter Wegs jemanden ankreffen, so würde er auf ihn losgchen, und ihn mit seinem. Stabe ziemlich verwunden. So bald daher