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haben würde, falls sie selbe nicht anders, als durch Verlust ihrer Iungfrauschaft hatte behaupten können. Demnach ist

1. die Absicht dieses marianischen Vereines vor Allem darauf gerichtet, die jungfräuliche Reinigkeit, so lange man dem ledigen Stande angehört, unter dem Schutze und durch die Fürbitte Mariens und ihres ei­frigen Dieners des hl. Johann von Nepomuk durchaus unversehrt zu erhalten, und auch dann die standesmä­ßige Keuschheit zu behaupten, so wie in aller Gottes­furcht und Tugend durch die Liebe zu Maria bekräftigt zu werden, wenn eine Jungfrau zum Ehestande berufen worden ist. Wie viel an dieser Tugend gelegen ist, wie sehr sie die Grundbedingung des Gemeinwohles und aller andern Tugenden ist, darf wohl am wenig- ' fien in unserer Zeit umständlich erwiesen werden. Wem haben die verdienstreichsten Gelehrten und Priester in der Kirche, die opferwilligsten Helden im Kriege, die weisesten Begründer der Ordnung in der Gesellschaft, die entschlossensten Sachwalter der Gerech­tigkeit ihre natürliche Stärke, ihren Scharfsinn, das vor Gemeinheit schützende Ehrgefühl, die bis zum Grabe ausdauernde Frömmigkeit und andere Vorzüge des Her­zens zunächst zu verdanken, als einer frommen und keuschen Mutter, die ihre eigene Jugend, so wie die ihrer Kinder durch Gebet, reine Frömmigkeit und werkthätige Nächstenliebe geheiligt hat? Wer kann es in Abrede stellen, daß vornämlich jene vor sittlicher - Verderbniß und Gottlosigkeit verwahrt werden müssen, die in den verschiedensten Verhältnissen des geselligen Lebens Beides sein können, die höchste Zierde und die gräulichste Schmach, wahrhafte Begründer und Stützen häuslichen Glückes und Wohlstandes, und Widersacher alles Friedens, Verräther an der Ehre und Nechtschaf-