Jh r Stunde im Wasser gewesen war. Die warme Luft hatte seinHemd schon lange getrocknet, und erhat- te nun also auch das Vergnügen, einmahl wieder reine Wäsche anzulegen.

Aber der Gedanke: wie lange diese Freude dauern würde? Wie bald sein einziges Hemd, E/ daß er beständig nun tragen mußte, würde un- ^ brauchbar geworden seyn? Und was er dann an- 1 . sangen sollte?Dieser Gedanke verbitterte seine

Freude gar sehr. Er faßte sich inzwischen bald, lli 5 und nachdem er sich angekleidet hatte, ging er sin­gend nach Hause: Wer nur den liebenGott läßt walten, u. s. w.

vW Johannes. Das ist doch gut, daß er nun * nicht mehr so kleinmüthig ist, und hübsch aufGott w? vertraut.

töie Lotte. O ich wollte, daß der Robinson zu uns käme; ich habe ihn jetzt recht lieb!

W Gottlieb. Ja, wenn der Vater mir nur Pa- pier geben wollte, so wollt' ich ihm gern einen Mil Brief schreiben, rer Nikolas. O ja, ich auch!

Mg Johannes. Ich wollt' ihm auch wohl schrei­ben.

Lotte. Ja, das wollt' ich auch wohl, aber wenn ich nur schreiben könnte! w Mutter. Du kannst mir vorsagen, was du nde ihm gern schreiben möchtest, so will ich's für dich E aufschreiben. w Lotte. O das ist gut!

[fi Mutter. Nun so kommt! Ich will euch an- iW dern ein Papier geben.

Nach einer halben Stunde kam einer nach dem andern herbeygesprungen, und zeigte, was killt er geschrieben hatten