224 Sieben und zwanzigstes Kapitel.

läßt sich auch sehr vortheilhaft bey Vermischungen von ätherischen starkriechenden Flüssigkeiten gebrauche»!.

Die Maschine besteht aus einem zwischen zwey Hähnen c und d f vermittelst zweyer runden einge­schraubten Scheiben J und g, befestigten Gefäße e, des­sen Umfang nach der hineinzukommenden Dosis wech­selt. DerHals a, der in die zu leerende Bouteille ge» steckt wird, ist von lenem b der doppelten Luftpippe (Fig. 0 verschieden, denn er ist stärker, und hat in­nerhalb keine Lufröhre, so wie der Hahne auch nur eine einzige Öffnung hat. Die Röhre b ist jener c der.Luft- pippe ganz ähnlich, und über dem Hahne ck ist eine Luft­röhreangebracht, durch welche die in der überzufüllen­den Bouteille befindliche Luft in das Gefäße übergeht.

Beym Gebrauch dieses Instrumentes muß man die Röhre a auf das Gefäß, welches den Syrup ent­hält, mit einem Bindfaden odereinem Draht und zwey Haken r, r befestigen, wie dieses bey den zwey früher S. 210 schon beschriebenen Vorrichtungen (Fig. 2 und 3) vorkommt. Kehrt man nun die mit dieser Maschine aus­gerüstete Bouteille um, und dreht man den Hahn c auf, so wird sich das Gefäß e gleich füllen ; nun steckt man, wann der Hahn wieder zugedrehr ist, die Röh­re b in den Hals der zu füllenden Bouteille, so wird sich der Syrup nach dem Aufdrehen des Hahnes d in dieselbe ausleeren, ohne daß man einen der früher erwähnten Zufälle zu befürchten hätte.

Wenn der Wein nicht sehr klar ist, fügt man dem Syrup noch das erforderliche Quantum Speise bey, um ihn zu schönen, wobey aber nicht zu verges-