Erklärung der Figuren rc. 245

immer in der Mitte ab; bey diesen ist nur der gewöhn­liche oder noch besser der mechanische Korkzieher (Pl. 1, Fig. 27) anwendbar.

(Fig. 11.) P, Haken, mit dem man in der Champagne den Eisendraht und den Bindfaden, wo­mit die Stöpsel auf den Bouteillen versichert sind, losreißt. Er kann auch zum Offnen der Bouteillen ge­braucht und mit einer Bürste zum Abstauben der Stöp­sel und des Randes der Bouteillen versehen werden.

(Fig. 12.) S ch r 0 ttz i e h er, auS einem stäh­lernen einen Schuh langen Draht mit einem Stiel c versehen. Das untere Ende ist stach und umgebogen und bildet eine Spitze a, womit man unter die Schrott­körner, die am Boden der Bouteillen ankleben, fährt, und dieselben leicht herausziehen kann.

Mit dem Haken b zieht man die in dieBoutril- len gefallenen Stöpsel heraus.

(Fig. i 3 .) P e ch z a n g e. Dieses Werkzeug ist sehr bequem, um das am Hals der Bouteille besind- liche Pech wegzubringen. Dieselbeist von gutem Stähl und hat zwey ausgezackte Backen d,d auf einer be­weglichen Charniere. Man faßt sie mit der Hand bey den zwey Stielen^/?) reißt dieselben auseinander, um den Hals der^ Bouteille zwischen die zwey Backen zu bringen, und macht damit um jenen Hals eine kreisför­mige Bewegung, worauf das Pech sogleich herab fällt.

Mit einer Messerklinge würde man b , hundert Bouteillen wohl zwey bis drey Stunden brauchen, dahingegen mit diesem Instrumente die Arbeit in we­niger als einer halben Stunde abgethan ist.

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