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gefangen und im Triumph nach Washington geführt werden wollen, um vor dem wahren Präsidenten als Rebelle Rechenschaft abzulegen.

Ihre Sprache ist jetzt allerdings eine andere, versetzte Jefferson Davis mit schlecht erheuchelter Ruhe; noch vor weni­gen Tagen nannten Sie jenen Abraham Lincoln einen Mississippi- fchiffer, einen Zimmermannshandlager, einen erbärmlichen Krämer und mehr dergleichen, während Sie sich jetzt plötzlich herablassen, ihn mit dem Titel des einzig wahren Präsidenten zu beehren.

Nicht ohne gerechte Ursache, versetzte Mistreß Davis; Lincoln hat gesiegt und wer gesiegt, dem wird der Ruhm Abraham Lincoln hat bewiesen, daß er ein Mann ist; treu seinem Princip hat er bis auf den letzten Augenblick die Ehre der Union zu wahren und Diejenigen zu unterjochen verstanden, die sich gegen ihn auflehnten; Abraham Lincoln hat den winzigen Menschen, der es in seiner Kurzsichtigkeit wagte, sich gegen ihn zu erheben, in seine Schranken gewiesen, dieser winzige Mensch, der noch vor Kurzem von einer Königskrone sprach, muß jetzt wie ein ge­meiner Verbrecher, der sich der Gerechtigkeit entzieht, vor der Autorität fliehen; Abraham Lincoln ist groß und gewaltig, sein Name wird in dem Pantheon der Geschichte Amerika's prangen, während Sie der ewigen Vergessenheit anheimfallen. Jener thront auf dem Präsidentenstuhle einer mächtigen Republik, wäh­rend Ihnen das Schicksal die erbärmliche Rolle eines Wurmes zuertheilt hat, der sich im Staube unter dem Fuße des Mächti­geren krümmen muß.

Nicht weiter! rief Jefferson Davis von Wuth entbrannt, während sich seine Wangen dunkelroth färbten, ist das die Sprache meiner Gemahlin; o Sie kurzsichtige, verblendete Frau, die Sie sich anmaßen, über Ihren Gatten den Stab zu brechen und doch nicht fähig sind, die geringste seiner Handlungen zu kritisiren, wahrlich jedes Schulkind des Südens wird seinen Präsidenten bester zu würdigen verstehen, die Richtigkeit seiner Maßnahmen mehr einsehen, als die Frau, dessen Gatte sie zu einer Stellung in 'der Gesellschaft erhob, der sie nie genügte; aber ich weiß sehr wohl, was Sie drückt, die Lieblingsidee, Ihr Haupt mit einer Königskrone zu schmücken, ist nun natürlich dahin und weil dem so ist, weil Sie ferner zu einfältig find, um das ganze Geschick