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Der bleiche Mann.

Unter der Menge sah man drei Männer, welche in eifri­gem Gespräch mit einander begriffen waren; ihre Blicke feffelte das sie umgebende Schauspiel, diese schienen, wenn man so sagen kann, wahre Giftpfeile darauf zu schießen.

Einer von diesen Männern zeichnete sich durch seine auffallend tödtliche Blässe aus.

Nun, mein lieber Surret, siüsterte dieser seinem Nach­bar zu, was meinen Sie denn zu diesem Skandal?

Was ich meine? antwortete der Gefragte, ist sehr ein­fach, man will die mager gewordenen Kühe wieder mästen, aber schwerlich werden sie noch im Leben fette Butter geben. Doch, was geht uns dieser Pöbelaufzug an, wir müssen eilen, daß wir nach Washington kommen; was meinen Sie, Boolh, wir reisen noch heute ab.

So ist wenigstens mein Plan, sagte der bleiche Mann.

Aber meine Herren, ich begreife Sie nicht, sprach jetzt der Dritte, ein kleiner Mann mii rothbackigem Gesicht, ich sehe nicht ein, wozu diese Umstände? Der Mississtppischiffer ist hier, warum suchen Sie das Gute in der Ferne, da doch so nahe liegt?

Mein Freund Booth mag hier bleiben, lieber Doktor Blackburn, !fiel Surret ein, er hat ja den Uankeeprästdenten zu bedienen, meine Aufgabe aber ist eine andere.

Um Gottes Willen, nur nicht in Richmond, das wäre eine plumpe, unverzeihliche Dummheit, sagte Booth; ich habe schon Alles so angelegt, daß es nur in Washington ausgeführt werden kann. Der 14. April, der Charfreitag, ist zur That be­stimmt, keine Minute früher, keine Minute später soll sie aus­geführt werden.

* Und wie steht es denn mit Seward? .fragte der, den man Blackburn nannte, mit heiserm Lachen, soll er früher oder später als der Zimmermann enden?

Mit ihm in einer Stunde, versetzte der Schauspieler