Zweiter Abſchnitt.
Spezieller Theil der Oryktognoſie. Eintheilung der Mineralien.
Bei der Eintheilung der Mineralien kann man entweder nur auf die äußern Merkmale der Mineralien oder auf deren chemiſche Conſtitution oder auf beide Verhältniſſe zugleich ſehen. Von ver: ſchiedenen Mineralogen ſind auch verſchiedene Mineralſyſteme geſchaffen worden. Die wichtigſten ſind die von Werner und Hauy, welchen ſich auch Weiß anſchloß, und dann der Vorſchlag zu einem Mineralſyſteme von Berzelius.
Werner theilt alle Mineralien in vier Klaſſen, nämlich:
1. In erdige Foſſilien: Diamant, Zirkon, Kieſelgeſchlecht, Thon, Talk, Kalkſpath, Baryt, Strontian und Kryſolith.
2. In ſalzige Foſſilien: Soda, Salpeter, Steinſalz, Salmiak, Vitriol, Glauberſalz, Bitterſalz.
3. In brennliche Foſſilien: Schwefel, Erdöl, Kohlen, Graphit, Bernſtein.
4. In metalliſche Foſſilien: Platin, Gold, Silber, Queckſilber, Kupfer, Eiſen, Blei, Zinn, Wismuth, Zink, Spießglanz, Silvan, Mangan, Nickel, Kobalt, Arſenik, Molybdän, Scheel, Menak, Uran, Chrom, Cerin.
Hauy hat ebenfalls vier Klaſſen, nämlich:
1. Säurehaltige Körper: Kalk, Baryt, Strontianit 2c.
2. Erdartige Foſſilien: Quarz, Zirkon, Teleſin u. ſ. w.
3. Metalliſch brennbare Körper: Schwefel, Diamant, Bitumen, Kohle, Bernſtein, Honigſtein.
4. Metalliſche Subſtanzen, wie Werner die Metalle zuſammengeſtellt.
Weiß unterſcheidet ſieben Ordnungen, die auch Quenſtedt in ſeinem Handbuche der Mineralogie hat.
„Oxydiſche Steine oder Silicate. Saliniſche Steine und Saliniſche Erze.
Gediegene Metalle.
. Oxydiſche Erze.
Geſchwefelte Metalle. Inflam mabilien.
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