I.
Vertrauen und Wahrheit.
„Ihres Mannes Her; darf sich auf sie verlassen." V. 11.
Nor Gottes heiligem Angesichte, und an der Stätte, da Seine Ehre wohnet, wird das „Ja" — das kleine und doch so inhaltreiche Wort — gesprochen, womit Mann und Weib sich Liebe und Treue bis in den Tod geloben, und mit dem Segen der Kirche ist das Band geweiht, das, ans Erden geknüpft, bis in den Himmel reichen und ziehen und zwei Menschen also mit einander verbinden soll, daß sie Eins werden. (Matth. 19, 4—6.) Auf der Einheit von Mann und Frau beruhet nach Gottes Willen die Ehe des Christen, deren Fundament Gottes Anordnung, deren Mauern und Säulen Gottes Wort, deren Bestimmung die Erziehung der Gatten zur Gottesebenbildlichkeit, deren Ur- und Borbild die Gemeinschaft des Heilandes mit Seiner bräutlichen Gemeinde ist, welche Na-

