X)er Gebrauch der Bäder ist in unserer Zeit nicht nur Bedürfniß, sondern, warum sollen wir es uns verhehlen, auch Mode geworden.

Die große und elegante Welt besucht die Heilqellen nur zu oft, um zu reisen, um in ihren Umgebungen auf ihren weit umschauenden Höhen, in ihren lachenden Thälern die reine Aetherluft einzuathmen, um hier neue Bande der Gesellig­keit zu knüpfen, oder alte Bande zu erneuern. Der Aufenthalt in den Salons der Kurorte ist die hohe Schule jener Weltbildung, in welcher sich die hohen Stände auszeichnen. Badereisen haben ihre eigenen Reize, ihre eigenen Genüsse