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weil ich nun auch für einen sehr guten Boden ge, sorgt hatte, so bedeckten die Stöcke in ein Paar Jahren das Geländer völlig und waren voll Trau, den. Allein sie wurden z Jahre hinter einander, auch in dem wärmsten Sommer, nicht vollkommen reif. Hieraus schloß ich, daß- das hiesige Klima zum vollkommenen Reifwerden des Weins nicht warm genug seyn müsse, rottete also die Stöcke aus und nahm das Geländer wieder weg.

Vier Jahre nachher habe ich nicht nur dieses Geländer wieder aufgerichtet und neue Weinstöcke daran gepflanzt; sondern ich habe auch noch mehr dergleichen Geländer im Freien gebauet und Wein daran gezogen. Ja, ich, pflanzte sogar Reben an Wänden und Zäunen welche nach Nordost und .Südwest gekehrt sind, und die zum Theil nur ei­nige Stunden die Morgen- oder Nachmittags- Sonne haben; ich hatte nehmlich unterdessen ge­lernt, die Reife des Weins zu befördern. Alle die, se Weine werden in allen Jahren vollkommen reif (es versteht sich, daß ich solche außerordentliche kalte und nasse- zum Glück aber seltene, Sommer wie z. V. der i^yste war, ausnehme), nur daß die Trauben der Stöcke, welche weniger Sonne haben, weniger süß sind. Sie bleiben aber deshalb doch immer eine herrliche und schätzbare Fruckt, so wie z. B. manche Aepfelarten sehr gesucht werden, wenn sie auch den Borstorfern nicht gleich kommen.

Diese Vorurrhelle der Unwissenheit, welche mich bewogen die Weinstöcke wieder auszurotten, sind noch sehr herrschend, und es geschieht selten, ja auch wohl nie, daß man durch einen glücklichen