Es hätte z. V. ein vollblütiges Ki«d, auch ein Knabe von dem vorhin angegebenen Aller einen heftigen Katharr, der schon in der Rei- ftrngsperiode war. Eine hinzugekommene hef­tige plötzliche Erkaltung verursacht ihm aber ein heftiges Fieber mit trübem Urin. Der schon vorher lose angehäufte Schleim durch die Hef­tigkeit des Fiebers, und daher vermehrten Blut­umlauf ins Stocken gebracht, droher das Kind zu ersticken. Es hustet in einem dem zweiten Zeiträume der häutigen Bräune ähnlichen Tone, das Kind ist heiser, hat vielen Schleim in der Luftröhre, holt ängstlich, und beschwert Atyem, ist unruhig. Ein solches Kind hat aber nicht die hantige Bräune, sondern einen sogenannten Stickkatharr.

Ein Kind mit dem Krampf, oder K e i ch- bustcn, kann ebenfalls einen Erstickungsair- fall mit unterdrücktem pfeisfe'ndem Athem mit blauem und dunkelrothem Gesichte mit der grösten Unruhe haben, und eS har doch nicht die häutige Bräune, son­dern einen heftigen Krampfhusten an satt. Denn Stunden, ja fast halbe Tage lang fehlt dem Kinde gar Nichts, bis ein solcher Anfall kömmt, und die häutige Bräune setzt Sicht aus. Am ausfallendsten ähnlich ist