— 5 * “
beynah eine feste Haut bildet, und als ein mechanisches Hinderniß zum Athemholen unausbleiblich den Erstickungstod nach stch ziehn muß, wenn man nicht so glücklich war, auf irgend eine Art Erleichterung, und wo mögliche Fort- schassung des verdickten Stoffes zu bewürken.
Daß hier die Gefahr der Erstickung die allergrößte ist, zeigt Uns leider die traurige Erfahrung, da nahmtich selten ein Kind in diesem Zeiträume noch gerettet wurde. Und dann zeigen es die weiter oben angegebenen Zufälle, die alle an Heftigkeit zunehmen, hauptsächlich die größere Unruhe des Kindes überhaupt, der Zustand der Augen die Gesichtsfarbe, besonders das Zurückwerfen des Kopfes, das so äußerst beschwerliche immermehr dumpf- praßetnde Athemholen, das oft so klingt, als wäre die Stimmritze, und die ganze Kehle mit einem Lappen Tuch, einem Stücke Papier u. d. gl. überzogen, welche Zufälle leider die bereits entstandene Haut anzeigen.
Soll aber noch ein Kind in diesem Zeiträume der Krankheit gerettet werden, so müssen alle im vorigen Zeiträume angegebene Mit- mel besonders das Quecksilber innerlich, und äußerlich aufs fleißigste fortgesezt werden.

