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wenn es kaum acht oder neun Jahrzehnde ge­dauert hat. So könnte sogar dieser Aufsatz den Lesern die Kunst einzuschlafen mittheilen, wenn er ganz und gar nicht aufhörte.

»462.

Eine rechte Jungfrau ist eine Heilige, warum nicht der rechte Jüngling ein Heiliger? Beide sind unschuldig höhere Kinder, denen nur nach der Laubknospe auch die Blüthenknospe zerspringt. Ein Jüngling ist ein Lebenstrunkener- und darum glüht er wie einer, der sich durch physische Trunkenheit die jugendliche zurückhohlt zugleich vom Wangen- und Herzensfeuer des Muthes und der weichsten Liebe. Die menschliche Natur muß tiefgegründete Güte ha­ben, weil sie gerade in den beiden Zuständen des Rausches, die sie verdoppeln und vor den Ver- größerungüspiegel bringen, statt vergrößerter Mangel, nichts enthüllt, als das Schönste und Beste gereift, nämlich Blume und Frucht, Liebe und Muth.

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