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Glas und 64 Loth Alcohol. Bereitung wie oben. Dieſe beiden Firniſſe werden zu getaͤfelter Arbeit, fie mag gefärbt ſeyn oder nicht, angewendet; man kann ſich ihrer auch bedienen, um Stellen damit zu überziehen, die mit lebhaften Farben gemalt ſind.
39. Spirituõſer Sandarakfirniß für Täfelwerk, Möbeln,
Treppen- und andere Geländer.
Man nimmt 12 Loth Sandarak, 4 Loth Schellack, 8 Loth Colophonium oder Harz, 8 Loth hellen Terpentin und 8 Loth geſtoßenes weißes Glas, dies Alles wird in 64 Loth Alcohol aufgeloͤſt und wie der zuſammengeſetzte Maſtixfirniß zubereitet. Dieſer Firniß iſt hinlaͤnglich dauerhaft zu Dingen, die man taͤglich im Gebrauche hat, doch find die Copalfirniſſe vorzuziehen.
40. Das Wichſen der Holzwaaren.
Mehrere Tiſchler bedienen ſich eines Wachsüberzuges für gewöhnliche Möbeln, als Tiſche, Kaͤſten u drgl., und durch ſtarkes Reiben erhaͤlt die Oberflaͤche ein glänzendes, durchſichtiges Anſehen, das dem Firniß in manchen Stücken: gleich it. Das Wächſen hat zwar manche Vorzuͤge vor dem Firniſſen aber auch mehrere Nachtheile. Die mit Wachs üdberzogenen Arbeiten halten Stöße und Erſchüt tes rungen beſſer aus, als die geſirnißten, aber ſie haben nicht ſo viel Glanz als dieſe und das Wachs erhöht die naturliche Farbe nicht fo ſchoͤn. Der Glanz, den das Wachs gibt, iſt matt, dagegen koͤnnen alle Beſchaͤdigungen leicht reparirt werden, wenn man die ſchadhaſte

