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Stelle mit einem feinen Kork reibt. Die Un: wendung des Wachſes ſcheint ſich vorzůgl ich fuͤr Sachen zu eignen, die man taͤglich im Gebrauch hat, beſonders für. aus Wallnußholz, als Tiſche, Stühle u. dergl. Ficniſſe hingegen geben einen ee er Glanz und erhöhen die naturliche Farbe des Holzes; freilich ſind ſie nicht ſo dauerhaft und bekommen leicht Sprünge oder Riſſe, oft durch die leichteſte Erſchüͤtterung, welche nur durch einen neuen Firnißuͤberzug wieder ausgebeſſert werden ö
Will man ſich des Wachſes bedienen, ſo bereitet man es auf folgende Art: Man ſchmilzt Loth weißes oder gelbes Wachs in einem ganz reinen Gefäße uber einem gelinden Feuer, und wenn es fluͤſſig iſt, ſetzt man 8 Loth gutes Terpentinoͤl hinzu. Die Maſſe wird umgeruührt, bis He ganz kalt iſt, und fo erhält. man eine Art Pomade, die zum Wichſen der Moͤbeln ſehr brauchbar iſt. Das Terpentinoͤl dringt ſchnell in die Poren des Holzes ein, bringt die Farbe deſſelben zum Vorſchein bewirkt, daß das Wachs beſſer anklebt, und erzeugt einen Glanz, der dem des Firniſſes ſehr aͤhnlich iſt. Die Hauptſache iſt, den Wachsüͤberzug fo dünn als moͤglich zu machen, damit die Adern des Holzes gut durchſcheinen, und die Arbeit ſtark zu reiben, damit das Wachs gleichmaͤßig vertheilt werde. 41. Ein farbiger Firniß für Violinen und andere Saiten
inſtrumente, ſo wie für Pflaumenbaumholz, Mahagoniund Roſenholz.
Man nimmt 8 Loth Sandarak, 4 Loth Koͤr

