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firniſſes noͤthig if, welche von Umſtaͤnden und der Jahrs zett abhängt. Nach nochmaligem Aufwallen dieſes beigegoſſenen Leinoͤlfirniſſes wird das Gefaͤß vom Feuer abgehoben und der ſertige Lackfirniß durch ein reines leinenes Tuch in reine Glaͤſer geſeihet.
Dieſer Bernſteinlack iſt hell und weiß und kann zu allen lichten Farbenanſtrichen verwendet werden.
36. Fetter Copal⸗Lackfirniß.
Man ſtoße 8 Loth feinen, weißen Copal groͤblich wie Zucererbſen, bringe ſolchen dann in einen neuen, gut glaſurten Topf, gieße els nen Eßloͤffel voll Terpentinoͤl darauf, fchüttele es recht um, damit der Gopal ganz von dem Terpentinoͤle angefeuchtet werde, ſetze nun den Topf auf ein gelindes Kohlenfeuer und be: wirke die Schmelzung ſo langſam wie moͤglich, während man mit einem hölzernen Spatel fleißig umruͤhrt. Iſt die völlige Aufloͤſung geſchehen, ſo nimmt man den Topf vom Feuer, ruͤhrt die Maſſe noch einige Mal mit dem Spatel um, und wenn die größte Hitze ver: flogen iſt, gießt man wohl erwaͤrmtes Terpentinol ganz langſam, anfangs tropfenweis, dann immer mehr hinzu, bis die Miſchung die Stärke eines dicken Syrups erhalten hat, Jetzt bringt man den Topf auf das Kohlenſeuer zuruͤck, und ſobald die Fluͤſſigkeit aufzuwallen anfängt, gießt man trockenbaren, bis zum Kochen erhitzten Leinoͤlfirniß unter beſtaͤndigem Unruͤhren hinzu, wobei man ſich aber wegen des Feuers ſehr in Achi nehmen muß. Nach der

