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Verfertigung filtrirt man den noch lauwarmen Copallack durch doppelte, dichte, reine Leins wand in trockene glaͤſerne Flaſchen, welche man verſtopft und in die Sonne ſtellt.
Was das Verhaͤltniß zwiſchen dem Terpentinoͤle und dem Leinoͤlfirniſſe anbelangt, ſo nimmt man von erſterm 3 Theile und von letzterm 1 Theil.
37. Vermiſchter fetter Lackfirniß.
Man nehme 12 Loth des beſten weißen Bernſteins und 4 Loth desgleichen Copals, ſtoße jedes beſonders in einem Moͤrſer, ſo groͤblich wie Zuckererbſen, und bringe zuerſt den Bernſtein in einen neuen, hart gebrannten und gut glaſurten Topf, welcher ungefähr 15 Kannen halt, gieße einen Eßloͤffel voll Terpentinoͤl darauf und ſchüttele beides recht durch einander, damit alle Bernſteinſtuͤcke davon angefeuchtet werden. Nun bringe man den Topf auf ein Kohlenſeuer und laſſe den Bernſtein langſam ſchmelzen, wahrend man fleißig um: rührt. Sobald die Maſſe gehörig erhitzt iſt und zu zergehen anfaͤngt, ſetze man den Copal hinzu, und es kommt dabei alles darauf an, daß man den rechten Zeitpunkt trifft, damit beide Materien zugleich in voͤlligen Fluß kommen. Iſt dieſer Zuſtand unter fortwährendem Umruͤhren eingetreten und haben ſich beide Subſtanzen mit einander völlig vereinigt, ſo zieht man den Topf vom Feüer ab, rührt nun die geſchmolzene Maſſe mit dem Spatel einige Minuten um, und wenn die groͤůßte Hitze vers flogen iſt, laßt man erſtlich nur ganz langſam
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