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gel der Schwere schwankt und strauchelt, der Schande auszusetzen.

1105 .

Das menschliche Gemüth ist oft mißvergnügt, ohne daß wir wissen, warum, und die Vernunft steht als müßige Zuschauerinn dabei, als wäre sie sich ihrer Macht gar nicht bewußt.

i io6.

Je mehr eine Frau das Geräusch der Welt lieb­gewinnen würde, desto verhaßter wird ihr die Stille in ihrem eigenen Hauswesen, und endlich derAufent- halt in demselben ihr gar zur unerträglichen Last werden, nicht zu gedenken, daß sie in dem unaufhörlichen Ge­nuß des Geräusches und der Zerstreuungen bas Grab aller Güte ihres Herzens finden würde.

1107 .

Wenn manche Menschen in gewissen Fällen die Zeit auch Vorbeigehen lassen, Thorheitenzu begehen; so trösten sie sich damit, immer wieder Mittel zu finden, sich dafür zu entschädigen.

1108 .

Die Weisheit besteht nicht in dem Besitze der Bibliothek, und die Größe nicht in dem Besitze der Güter, sondern in dem Gebrauche derselben.