zweite, hier 8 und 26, das zweite Glied, daS Hinterglied oder auch den Nachsatz.
Äst die Proportion vollständig, als:
4 : 8 — 13 : 26
fo sind das erste und letzte Glied derselben, hier 4 und 26, die äuHe- ren Glieder; die von diesen beiden eingeschloffenen, als hier 8 und 13, die mittleren Glieder.
Nun besteht die Operation der Regel de Tri darin:
Man multiplizirt die Mittlern Glieder und dividirt deren Produkt durch daS erste äußere Glied. Der Quotient ist daS gesuchte Resul- rat oder die Zahl, welche beim Ansatz vorläufig durch x repräsentirt ward.
Somit würden wir aus obigem Regel de Tri-Ansatze 4:8—13: x die mittleren Glieder 8 und 13 mit einander multipliziren und daS erhaltene Produkt. 104 durch das erste Glied 4 dividiren, was 26 als Quotienten gibt.
Es handelt sich nun vorzugsweise um den richtigen Ansatz.
Hier wollen wir jedoch noch vorerst, im schnellen Umriffe, der verschiedenen Einteilungen erwähnen, welche in den gewöhnlichen Rechenbüchern über die Regel de Tri Vorkommen. '
Man theilt selbe nämlich ein:
3n die einfache, und in die zusammengesetzte Regel de Tri.
Erftere ist jene, wo die Frage nur 3 bekannte Größen umfaßt. Die zweite heißt zusammengesetzt, weil die Lösung der Frage in derselben von mehr alS 3 Größen oder Umständen abhängt, die in Betracht zu ziehen sind.
Bei 5 Größen nannte man sie vordem speciell: regula de quinque.
Bei 7 Größen: regula de septem.—
Man theilt sie ferner ein:
in die Regel de Tri mit geraden Berhältniffen und
in die Regel de Tri mit ungeraden Berhältniffen (regula oonverss).
Gerade Verhältnisse sind jene, wo das erste wie das zweite Verhältniß einer Proportion steigend oder fallend ist, alS z. B.
1 *

