Erstes Kapitel
Fürwahr, es ist ein schönes Thier,
Es trabt so stolz daher.
Bedürft Jhr's nicht, so laßt es mir,
Ich Hab' dergleichen mehr.
Wie greift das Nößlein prächtig aus,
Wie jagt es über's Eis,
He Nößlein, kehrst du nicht nach HauS Was soll die weite Neis' ?
Das Nößlein flieht, der Reiter lacht,
Und hat's noch nicht nach Haus gebracht.
„Der gespenstige Reiter."
Glocken der Stadt Steinamanger schlugen die zwölfte Mittagsstunde, da öffnete sich das kleine Pförtchen einer niederen strohgedeckten Hütte, welche auf dem großen Platze zwischen mehreren ansehnlichen Häusern eingepfercht stand, und heraus drang ein Haufe von Knaben und Mädchen, verschiedener Größe und mannigfaltigen Alters, und zerstreute sich lärmend und schreiend nach allen vier Winden. — Der große Platz war mit Schnee bedeckt, was mehreren von den Knaben wohl zu stat-

