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Das Portrait.
Im Gaſthof zum tanzenden Eſel waren an ei— nem Nachmittage alle angeſehene Perſonen des Gebingsſtaͤdtchens Schlim menheim verſammelt, um die Einweihung des neuen Schildes feierlich begehen zu helfen, welches der ſatyriſche Wirth nicht ohne eine geheime, aber aus Vorſicht ſehr tief verſteckte, boshafte Beziehung auf einen der anweſenden Stadtregenten hatte malen laſſen. Die eigentliche Feierlichkeit war ſchon voruͤber, die Schlußrede des Metzgermeiſters und Wirthes, Hieronymus Brellmann, oder der Orthographie des Publicums nach: Prellmann, worin er ſeinen Eſel und ſich der Geneigtheit der dießmal gratis bewirtheten Gaͤſte empfahl, mit einem einſtimmigen, zeitgemaͤßen: Hurrah! beantwortet und dieſes wieder von den ſechs Pathen des Taͤuflings als ein vielverſprechendes
Prognoſticon ausgelegt worden, indem es ohne Zwei

