§. 4 .
Die Güte der Erde durch das äußerliche
Ansehen, Riecheü und Fühlen zu erkennen.
Viele Gärtner und Landwirthe wollen die Güte der Erde durch daS äußerliche Ansehen, Riechen und Fühlen erkennen, so sagen sie zum Beyfpirl: Daß diejenigen Erdarten, welche von Farbe schwarz, kastanien, oder nußfarbig find, die besten seyen, ferner wenn fie sich leicht und wie Butter schneiden läßt, sich nicht fest anhängt, wenn fie mittelmäßig leicht ist, leicht zerbricht, in der Nässe nicht zu fest wird,^und bey trockener Witterung keine Risse bekonlmt.
Nächst dieser hält man die graulichte für die beste, die weiße, dunkle, aschfarbige und hellgelbe für schlechter, die gelbrothe aber für die allerschlechteste.
Durch den Geruch: alle- Erdreich, welche- gesund und gut ist, gibt entweder nach einem Regen, »der wenn dasselbe gegraben wird, einen guten Geruch von fich.
Durch das Fühlen will man entdecken, ob rin Erdreich sandig, brüchig oder fett schlüpfrig, zart und trocken sey. Doch darf man fich auf diese Kennzeichen nicht genau verlassen,
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