te Pflanzen erzeugt werden. Daher fetze malt keine ähnlichen gute und schlechte Gewächse neben einander, wenn sie in Samen gehen sollen. Die Pflanzen, welche guten Samen tragen sollen, säe man in frisch gedüngten - Boden, ferner breche man den Samen nicht eher ab, als bis er zur völligen Reife gelangt ist, und dann hebe man ihn in ungeheitzten Stuben auf. Die Tauglichkeit des alten Ge» sämes prüft man dadurch, daß man etwa- davon in ein leinenes Läppchen bindet, und dieß 24, bey langsam keimenden aber 48 Stunden lang in frisches Wasser hängt, hier, auf in einem mit Erde gefüllten Blumentopf etwas begießet, und so auf die Hinterwand eines geheißten Ofens setzet. Nach drey oder vier Tagen zieht man das Läppchen heran-, hat der Same gekeimet, so ist er gut, außer dem ist er aber leer. Bey hartschalichtem Samen, zum Beyspiel beym Spargel geht dieses nicht an. Will man den Samen zum geschwinden Aufgehen und muntern Wüchse durch zwölf stündiges Einweichen in eine Mischung von Mistjauche, Regenwasser, und ein wenig Salpeter bringen, so vergesse man nur nie, den eingequellten Samen bis zu seinem Aufsehen recht feucht zu halten.

