man 12 Stück von derselben Art ein Dutzend nennt; worauf wiederum die Frage: wie viel Stück hat also ein Dutzend?
— Die Probe» von dem Verständniß dieser Zahlübungen ist nun das Davonnehmen oder Abziehen. — Wie viel bleibt noch, wenn man von 10 Aepfeln einen wegnimmt? von 9? von 8? rc. — Wie viel bleibt, wenn man von 10 Aepfeln
2 wegnimmt? — von 9 noch 2? — von 8 weggenommen 2? rc. — und so fort werden dann 3, 4 bis 10 von den Zahlen 1 —10 davongenommen oder abgezogen. —
Wenn du heute einmal einen Apfel erhältst, — wie viel Mal sind das? — wie viel Aepfel hast du erhalten? —
— Also: ein Mal eins ist eins. — Wenn du aber heute einmal einen Apfel erhältst und morgen noch einmal einen,
— wie viel Mal sind das? — wie viel Aepfel hast du dann?
— Also: zwei Mal eins ist zwei. — Wenn du heute einmal, dann noch ein Mal, und dann noch ein Mal einen Apfel erhältst, wie viel Mal sind das? — Wie viel hast du dann Aepfel? — Also: drei Mal eins ist drei u. s. f. bis zehn. — Dann: wenn du heute ein Mal 2 Aepfel erhältst, — wie viel Mal sind das? — wie viel hast du dann Aepfel? — Also: ein Mal zwei ist zwei u. s. w. — Ebenso: zwei Mal zwei, drei Mal zwei u. s. w. — Dann: ein Mal drei u. s. w. — Später erst wird dieser Anfang des Einmaleins in Ziffern ausgeführt.
— Will man die Form einmal ändern, so fragt man: Wie viel Mal habe ich einen Strich auf die Tafel gemacht? (indem man vorher einen kleinen Strich hinschreibt). —
Beim Vertheilen giebt man auf: vertheile 2 Aepfel unter 2 Kinder; wie viel erhält eines? — vertheile 4 Aepfel unter 2 Kinder zu gleichen Theilen! — 6 Aepfel unter 2 Kinder! rc. — 3 Aepfel unter 3 Kinder! 9 Aepfel unter
3 Kinder zu gleichen Theilen! — Ist es dem Kinde zu schwer, einzelnes hiervon im Kopfe auszurechnen, so macht man es ihm anschaulich durch Striche auf einer Schiefertafel, oder mit Bleistift auf Papier. —
Eine sehr zweckmäßige Denkübung besteht auch darin, daß man fragt: welche Zahl ist größer: eins oder zwei? —

