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vollkommenen Willen in Wesentlicher Weise die Tugend vollbringet, und dass er die Tugend nicht mehr wirket in Zufall, sondern in Wesen: und das thut ein lauterer armer Mensch, der sich um die Tugend hat cntblössct von allen Dingen, und Gott allein anhaftet, und in Gott die Tugend wirket.
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Run mögte man sprechen: Hat on Mensch , die Tugend also, dass er keine Tugend mehr bedarf? Das soll man also verstehen. Es ist zweierlei Habung der Tugend. In einer Weise hat man die Tugend nach dem äusscrn Menschen: und der äussere Mensch mag nimmer so viel Tugenden haben, er bedarf wohl mehr, in Zahl, und in Grösse, und in Lauterkeit: in Zahl, dass er allwcg mehr und mehr Tugenden wirke, und, dieweil er auf Erdreich ist, allwcg )unehmc und fürbass gange, — in Grösse, dass seine Tugend allweg sc grösser und grösser werde,— und auch in Lauterkeit, dass seine Tugend se lauterer werde; und das muss er haben bis an sein Ende. Zum andern, so soll man die Tugend nehmen nach dem innern Menschen: und nach der Weise so hat man die Tugenden alle, dass man keiner mehr bedarf nach Zahl; denn wer eine Tugend hat vollkommenlich, der hat sic alle, wann er begreift I. Caulcr's Uucht'olg. Christi. lt

