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Einleitung, Geſchichte, Begriff, Quellen, Nutzen und Literatur des Wechſelrechtes.
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Ein Wechſel heißt im weiten Sinne eine jede Veränderung. Im engern Sinne verſteht man darunter einen Tauſch a). Wird Geld gegen Geld ausgetauſcht, und ſogleich auf die Hand gezahlt, ſo nennt man dieſes einen Hand- oder Kleinwechſel(cambium minutum oder manuale.) Diejenigen, die ſich mit dieſen Geſchäften abgeben, heißen Wechsler (collybistae, cambiatores, campsores, bancherotti b). §. 2.
In unſern Wechſelgeſetzen bedeutet das Wort Wechſel
bald einen Contract, bald eine Urkunde c). Ein Wechſel
a) F. D. H. Muſäus, Anfangsgründe des Handlungs- und Wechſelrechtes, zweyte Ausgabe, Hamburg, 1799, S8. 109.
b) J. R. Wegelin, Oeſterreichiſches Wechſelrecht, Lindau, 1719, Anmerkung(a) ad Art. J.
e) Oeſterreichiſche Wechſelordnung vom 1. Oetoher 1763, Art. I.
und II.
Anmerkung. So oft die öſterreichiſche Wechſelordnung in den folgenden SS. ohne nähere Bezeichnung eitirt wird, HE darunter die ſo eben angegebene vom 1. Oetober 1763 zu verſtehen.

