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tation, weil die Ausſteller derſelben ſchon durch die Aus­

ſtellung ſolcher Wechſel ſich zur Zahlung verpflichten a). S8. 55.

Bey fremdem Wechſel hingegen iſt die Acceptation zur Begründung der Rechtspflicht von Seite des Traſſaten, den Wechſel zu bezahlen, nothwendig, weil er wider ſeinen Willen zur Zahlung deſſelben nicht verhalten werden kann.

§. 166.

In der Regel iſt niemand zur Acceptation eines Wech­ſels verpflichtet. Wenn jedoch der Traſſat in dieſelbe aus drücklich oder ſtillſchweigend durch Annahme der Sicherſtel­lung der zu zahlenden Wechſel-Summe u. a. A. eingewil­liget hat, ſo iſt er verbunden, den aus dieſem Grunde auf ihn gezogenen Wechſel zu acceptiren.

8 57.

Eben ſo iſt er zur Acceptation verpflichtet, wenn er zur Verfallzeit des präſentirten Wechſels dem Traſſanten deſſelben eine ganz gleichartige Wechſelſchuld zu bezahlen

a) Deſterreichiſche Wechſelordnung Art. III. Codice di commercio l. 1, t. VIII, s. II. Bayeriſche Wech­ſelordnung§. 5.; Braunſchweiger Wechſelordnung Art. XXIII.; Bremer Wechſelordnung Art. VIII.; Danziger Wechſelordnung Art. V.; St. Gallner Wechſelordnung Tit. III, S. 109.; Weimar. Wechſelordnung vom 18. Fulius 1726, VI. Die Hamburger Wechſelordnung Art. X macht auch dem Ausſteller eines eigenen Wechſels zur Pflicht, denſelben zu ae­ceptiren. Die Frankfurter XII verordnet dieſes nur für den Fall, wenn der Wechſelbrief nicht mehr in der erſten Hand if, und der Inhaber es verlangt. Nach der Augburger Wechſelordnung III. C.,§. 14 müſſen alle eigenen Wechſelbriefe, welche durch Giri gelaufen ſind, zur Accepta tion präſentirt werden, welches die Leipziger Wechſelord­nung§. 4 nur für den Fall dem Inhaber zur Pflicht macht, wenn der eigene Wechſel durch Transportirung, oder andere Ceſſion in die dritte, oder mehr Hände gekommen wäre.