verübten Morde des Herzogs von Calabrien war, sondern daß auch sehr' viele Große des Reiches mit zu den Verbündeten gehörten,rwelche sich jedoch sammt- lich aus der Nahe von Neapel entfernt, sich auch größ- tentheils auf ihren Gütern und auf ihren befestigten Schlössern aufhielten, so daß ihnen Niemand, etwas' anzuhaben vermochte. Auch wurden diese Neapolitani­schen Edelleute, alle von den königlichen Prinzen iw Schutz genommen, und Graf Montescagioso wüthete daher ohnmächtig gegen die angeklagten Frevler. Desto grausamer aber verfuhr er gegen diejenigen Personen, deren Schicksal.die Vorsehung in seine Hand legte. Sie sollten nach seinem Willen für die übrigen Theil- nehmer an dem verübten Morde leiden, und die Ge­ständnisse, welche sie nicht freiwillig aussprachen, durch Martern aller Art von ihnen erpreßt werden.

Zuerst wurde die grausenvolle Hinrichtung des Grafen von Zappo beschlossen und angeordnet. Sein Verbrechen, an dem Bruder des Königs von Un­garn, an einem Landsmann und näheren Bekannten ausgeübt, war das größere, und sollte nun, auf eine empörende Weise öffentlich bestraft werden.

Der Tag seiner Hinrichtung war' bereits be­stimmt, bekannt geworden, und trotz aller angewand«