u das Aergernis, das er schon andern qu il geben hat, wieder gehoben werden! Soll-- il te er aber dennoch bey seinen irrigen u Grund sazen unverbesserlich beharren, so n mvget ihr ihm nach eurer Pflicht, und u nach der euch verliehenen Gewalt solche y/ Granzen sezen, daß er fernerhin der Kir- 11 che Christi keinen Schaden zufügen kann,
11 und nicht das leztere Nebel arger als das u erste re werde."
Man sieht leicht, daß alle drey Urtheile dahin hinausliefen, vor allen Dingen den Weg der Güte zu pflegen, und im Fall der i Weigerung von Seiten Servers den lez- J tern in beständiger Gefangenschaft zu er- « halten, bis er von seinen Jrrthümern zu- f| rückgekommen sey. Nur in den Ausdrücken || vielleicht, aber nicht dem Sinne nach war J das Berner Urtheil von den vorigen ver- | schieden. u Wir bitten Gott," ist ihre 2 Meynung, u euch den Geist der Klugheit, 1 u des Verstandes und Muthes zu geben, l 11 daß ihr diese Pest von der christlichen j 11 Kirche, sowohl von der eurigen als von ,l den übrigen, entfernet, und nichts un- 11 terlaßet, was mit einer christlichenObrig^ n fett übereinstimmend ist." Was zwingt uns aber, hier gerade an ein Todesurtheil zu denken ? Die Entfernung konnte ja auf andere Art bewürkt werden.
Es sey nun aber, daß die Worte wirklich von der Todesstrafe verstanden werden sollten, oder daß sie von dem Genfer

