Theorie der Terrain-Darstellung
§. i.
Das Sehen.
Das Sehen, an und für sich eine geistige Thätigkeit, benützt das Auge als Werkzeug, faßt das aus der Netzhaut verkehrt erscheinende Bild ans, und versetzt den Gegenstand, die Sehstrahlen gleichsam als Fühler an- weudend, an seine Stelle im Raume.
Größe und Entfernung einer Licht reflektirenden Fläche in das Bewußtsein aufzunehmen, ist Gegenstand des Kombinations-Vermögens und der Uebung.
Fig- 1.
Die Größe des im Auge entstehenden Bildes ist abhängig von der Ausdehnung des Gegenstandes und von seiner Entfernung.
Fig. 1 zeigt, daß die nähere Linie a 1> unter einem größeren Sehwinkel erscheinen kann, wenn sie auch kleiner ist, als die entferntere e. ll. Terrain-Darft. 1

