314
Als
Alt
As,
zackigen Blättern, mit ästigen Blüthenstielen und glockenförmk. gen Blumen, die scharlachroth Mit grünen Spitzen und in» wendig schwarzen Flecken gezeichnet sind. CavanilleS hat sie »ccm. I. t. 76 . abgebildet. — 6) A. multiflora sieht der A. salsilla ähnlich, hat aber ganz kurze Blüthenstiele und abgestutzte Blüthenrheile. Beschrieben in Linn. suppl. 207. (Sprengel.)
Alsungen, kleiner See in Westgothland in Schweden.
Alswangen, Flecken und Schloß in dem russischen Gouvernement Curland, an der Ostsee.
Alswede, Vogtei und Pfarrdorf im preußischen Regierungsbezirk Minden. Die Vogtei besteht aus 5 Dörfern, die 1785. 1634 Menschen enthielten; das Pfarrdorf hat eine stark besuchte Schule.
Alswidur, (Alsviäur von srida, verbrennen, versengen , der Allesversenger) war in der nordischen Mythologie eines von den Pferden der Sonne oder der Sool. Ein Mann, Namens Mundilfare (Achsebeweger) hatte zwei so schöne Kinder, daß er seinen Sohn Maani (Mond) und seine Tochter Sool (Sonne) nannte, und diese an Glanrir (Schimmer) oder Glemur (Freude) verheirathete. Aber die Götter wurden über diesen Hochmuth aufgebracht, nahmen ihm die beiden Kinder weg, und versetzten sie in den Himmel. Sool mußte die Roffe führen, die den Wagen der Sonne ziehen, welche die Götter erschufen, daß sie die Welt erleuchten sollte. Das eine dieser Rosse hieß Alsvidur, das andere Arwakur (Frühwach). Der dänische Mythograph Jakob Bärent Möinichen hat durchaus Unrecht, wenn er M- vidur zu einem Rosse des Mondes macht, ob er gleich diesen Jrrthum unter dem Artikel Maanen wiederholt. Die Worte des is'»adischen Originals sind gänzlich klar, und einer solchen Mißdeutung gar nicht unterworfen. (Gräter.)
Alt, Aluta, Ungar. Ölt, wal. Oltu, einer der beiden Hauptflüffe des Großfürstenth. Siebenbürgen, entspringt im Seklerstuhl Tschick (Csik) an der Grenze deS FilialstuM Gyergyo, zwischen den Bergen Magos und Fekete mea, M zuerst gegen Süden durch die Sekler Stühle Csik und Ha- römszek, bis in die Gegend von Doboly, wendet sich da»» nördlich zwischen dem Kronstädter Distrikt und Harömszeker Stuhl bis Baroth, wo er eine westliche Richtung bis Sza- kadath nimmt und den Fogarascher Distrikt vom Sachsenlanbe trennt, und strömt endlich wieder in südlicher Richtung durch den Hermannstädter Stuhl und den Rothenthurmerpaß der Wallachei zu. Die Schiffbarmachung dieses Flusses, welch« ohne Zweifel für den Handel Siebenbürgens sehr vorthew Haft seyn würde) ist oft zur Sprache gebracht, aber nie
"fegt spreche»
in Siel i ist Schilling I tot Mvaaa
Al
brache
i ilii,
Muri' Kiintn Mi
in
SMltai
r «IW* biß
i ^ §üdt»
^li io ^

