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Einige Worte zur Beleuchtung der gegenwärtigen Obſtkultur, und verſchiedene dabey vor kommende Mißgriffe.

So viele Freunde und Bekenner in unſern Tagen auch die Obſtbaumzucht zählt, ſo iſt doch nicht zu läugnen, daß dieſer eben ſo angenehme als nützliche Zweig der

Landwirthſchaft noch eine größere Ausdehnung und

Vervollkommung fähig wäre. Noch durchreiſt der Wanz derer ganze Strecken kultivirten Landes, und ſehnt ſich vergebens nach dem erquickenden Schatten eines Obſt­baumes. Nur hie und da hat ein Wildling, den Got­tes Vorſehung pflanzte, im Gehäge, oder an einem Ackerraine ſich erhalten; um wenigſtens den Beweis zu liefern, daß da, wo ein wildes Kind der Natur ſich ohne Pflege und Stütze erhielt, gewiß auch mehrere anz dere, wenn Menſchenfleiß ſie dahin gepflanzt und ſorg­ſame Kunſt gepflegt hätte, ſich nicht nur würden gleich­falls