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liche Verräther nicht von euch gefangen, fo werde ich euch nimmer hold ſein. Als die Heiden das hörten, ſchlugen ſie alle auf den Kaiſer und erſtachen ihm das Pferd unter dem Leibe; da wurde er traurig, aber er wollte ſich nicht gefangen geben, ſondern hieb noch manchen Heiden nieder. Aber bald konnte er ſich nimmer wehren; ſein Helm wurde ihm zerſchlagen und ſein Leib ſehr verwundet. Umſonſt ſchrie er ſeinem Volke zu, denn es war ferne von ihm. Endlich zerſprang ihm noch ſein Schwert, da mußte er ſich ergeben. Dennoch ſchlugen die Heiden auf ihn und hätten ihn beinahe zu Tode getroffen. Da erſah Florens die Noth des Kaiſers, und rannte flugs unter den Haufen. Als ihn Oktavianus erblickte, rief er: ach du edler Florens, ſtehe mir bei. Florens verließ jetzt nicht mehr den Kaiſer, und ſchlug fo tapfer unter die Feinde, daß kein Streich fehl ging. Als die Heiden den Schaden empfanden, wollte ein Jeder auf Florens den Todesſtreich führen; das Roß wurde ihm unter dem Leibe erſtochen, alſo daß er zu Boden fiel. Aber er ſprang bald wieder auf die Füße und hieb um ſich, wie ein grimmiger Löwe. Den Heiden rief er zu: ihr habt mich noch nicht gefangen, es müſſen zuvor eurer noch mehrere auf den Köpfen tanzen. Da wurden die Heiden noch grimmiger; Oktavianus und Florens wehrten ſich ritterlich, aber zuletzt mußten ſie ſich gefangen geben, denn ſie waren vom Fechten zu Fuß müde geworden. Sie wurden beide vor den Sultan geführt und ſeiner Gewalt überantwortet. Der Sultan ließ ſie hart binden und in ſein Zelt führen. Florens war ſehr betrübt; er dachte ſtets an ſeine geliebte Marcebylla, wiewohl er ſchon auf
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