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in Stücke. Mit der Hülfe Lions und ſeiner Löwin wurde ſo mannlich geſtritten, daß der türkiſche Kaiſer gefangen wurde, und die übrigen Türken, welche nicht den Wahlplatz bedeckten, fliehen mußten. Darüber war der König von Akris ſehr erfreut; er dankte ihm und ſprach: du edler Ritter, all mein Gut ſoll in deiner Gewalt ſein. Nachdem die Schlacht vorüber war, wollte der türkiſche Kaiſer dem König einen Eid ſchwören, nie mehr gegen die Chriſtenheit zu kriegen, aber der König von Akris nahm es nicht an und ließ ihm das Haupt abſchlagen. Damit war der Krieg beendigt. Darnach rief der König den jungen Lion vor ſich und befragte ihn über ſeine Geburt. Lion zeigte ihm an, was er von feiner Mutter gehört hatte. Der König ließ ſie alsbald holen und ſprach zu ihr: werthe Frau, iſt es euch nicht zuwider ſo ſagt mir, von welchem Geſchlecht ihr ſeid? Die Kaiſerin ſprach: allergnädigſter König, Oktavianus, der Kaiſer von Rom, iſt mein ehlicher Gemahl. Zugleich erzählte ſie ihm Alles, was ſich bisher zwiſchen ihr und dem Kaiſer begeben hatte. Als der König das vernahm, war er ſehr betrübt und ſprach: wahrlich, ihr habt Unrecht gethan, daß ihr ſo manches Jahr in meinem Lande gewohnet, und mir ſolches nicht zu wiſſen gethan habt; ich hätte euch nicht ſo lange im Elend gelaſſen: aber ſeid getroſt, ich will nunmehr mit euch theilen, was ich habe. Die Kaiſerin dankte dem König von Herzen. Während ſie noch mit einander redeten, trat Lion vor den König und ſprach: großmächtigſter König, ich bitte euch unterthänig, daß ihr mich eures Dienſtes entlaſſet. Ihr habt von mir und meiner Mutter gehört, wie ich ſo unſchuldig enterbt worden bin; darum bin

