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zu einem König wählen, denn wir haben von ſeiner Tugend und ſeinen männlichen Thaten ſchon oft ſagen gehört. Alsbald ließ Dagobert die Sache ſeinem lieben Florens kund thun, und ſprach ihm zu, dieſe Gabe anzunehmen. Florens war bereitwillig, ſich dem Regi­ment über England zu unterziehen; und dankte dem König Dagobert dafür, daß er die Fürſten auf ihn gelenkt habe. Alſo ward Florens mit großen Ehren in St. Dionyſii Münſter geführt, und von dem König von Frankreich zum König über England gekrönt. Aber Flo­rens wollte ſeinen Vater Clemens mit deſſen Hausfrau, ſo wie deren Sohn Claudius, nicht von ihm laſſen: ſie mußten alle drei mit ihm gen England ziehen. Alſo zogen ſie durch Brabant, ſaßen dann mit einander auf's Meer, und ſchifften nach England hinüber; zu London wurde Florens und König Dagobert gar herrlich empfan­gen von den Fürſten und Herrn. Darnach ward dem Neuerwählten ihre Statut und ihr Regiment vorgeleſen, dasſelbe zu halten, wie es einem frommen König ge­bührt; darein willigte Florens und ſchwur ihnen, das­ſelbe zu halten. Nach dieſem beabſchiedete ſich König Dagobert von allen Fürſten und Herrn, beſonders von König Florens und Marcebylla, bat ihn noch freundlich, ſein Reich weislich zu regieren, und kehrte wieder um in ſein Land.

Das that auch König Florens mit Gottes Bei­ſtand, darum wurde er auch von ſeinem ganzen Volk in Ehren gehalten. Bald beſcheerte Gott den beiden Eheleuten einen ſchönen Sohn, der wurde Wilhelm ge nannt, und wuchs auf in allen Tugenden, alſo daß er von allen Menſchen geliebt und geehrt wurde. König